Ferien Lot 2019

Vom 28.7.19-18.8.19 durften wir unsere jährlichen Höhlentauchferien im Lot verbringen. Auch dieses Jahr haben wir uns eine Gîte für die drei Wochen gemietet. Nach einem zehntägigen Aufenthalt sind dann unsere Freunde Silvia&Rico zu uns gestossen. Wir haben die „big five“ und ein paar andere Höhlen betaucht ein paar neue gefunden oder sind mal hinein um zu sehen wie weit drin der Siphon ist.

Tag 1. Da die Cabouy 5min von unseren Gîte entfernt liegt machten wir unseren ersten Tauchgang in dieser Höhle. Die Sichtweite bis zur Poumayssen war überraschenderweise mit 10m für diese Jahreszeit sehr gut.

Tag 2. Da wir noch eine französische SIM Karte besorgen mussten sind wir nach Cahors gefahren. Als dies erledigt war, haben wir die „Fontaine Chartreux“ besucht welche leider gesperrt ist. Danach haben wir die „Fontaine Saint Georges“ (Cahors) gesucht und auch gefunden. Leider ist diese kleine Höhle viel zu klein und die Mühe nicht wert um darin zu tauchen.

Tag 3. Da wir hörten dass die „Saint Georges“ in Montvalent gute Sicht haben soll sind wir am dritten Tag dahingefahren um dort zu tauchen. Ich bin dann bis zur tiefsten Stelle des zweiten Siphons getaucht bis auf ca.70m tiefe. Die Sichtverhältnisse waren noch nie so gut wie in diesem Jahr. Das nächst Jahr werde ich wohl den S2 ganz durchtauchen. Nach dem Tauchen sind wir die „Finou“ suchen und haben auf dem weg die „Lombard“ und die „Gourgette“ gesehen die leider allesamt auf Privatgrundstück befinden. Auf dem Hinweg haben wir einen grossen und sehr gepflegten Gemüsegarten bewundert. Der Besitzer des Gartens ist dann gleich mit dem Auto um die Ecke gekommen und hat mit uns eine Führung durch den Garten gemacht und von allem Gemüse das reif war eine Wochenration mitgegeben.

Tag 4. Conny wünschte sich am vierten Tag die „Combe Négre“ was wir dann auch gemacht haben. Leider war der Wasserstand ziemlich tief und der CO2 Anteil der Luft zwischen den Siphons war recht hoch, so dass wir nicht allzu lange darin waren und lieber gleich zum Dekobier über sind.

Tag 5. Die „Anglanat“ schon oft gesucht aber nicht gefunden. Dieses Jahr war die Suche erfolgreich gewesen. Nachdem wir den Eingang gefunden haben sind wir in unsere Nasstauchanzüge und Gummistiefel geschlüpft und sind bis zum Siphon 1 gewatet. Da die Höhle niedrig ist kann man diese nur in gebückter Haltung im Hüfttiefen Wasser begehen. Das nächste Jahr werden wir einen Tauchgang machen da drin.

Tag 6. Die „Saint Saveur“ stand auf dem Plan. Ich bin nun von Jahr zu Jahr immer etwas weiter hinein und dieses Jahr bin ich bis auf eine Tiefe von 103m getaucht. Nächstes Jahr geht es weiter.

Tag 7. Ein Tauchfreier Tag. Aber wir haben ein paar neue Höhlen gesucht und auch gefunden: „Émergence de Bessierés“ „Émergence de Catus“ „Émergence du Lavoir de Luziers“ die erste sieht vielversprechend aus. Der Eingang ist höchstwahrscheinlich nur mit Nassanzug und no-mount betauchbar, Glasklares Wasser. Nächstes Jahr geht’s rein.

Tag 8. „Font del Truffe“ Der Wasserstand war leider zu niedrig um den dritten Siphon zu erreichen. Mal schauen ob es nächstes Jahr klappt.

Tag 9. „Trou Madame“ Hervorragende Sichtweite ein herrlicher Tauchgang mit etwa 2h Tauchzeit. Nach dem Tauchgang sind wir noch zwei kleine Trockenhöhlen in der Nähe suchen gegangen.

Tag 10. Da wir  die Tauchlampe im Haus liegengelassen haben machten wir einen Ausflug zur Ruine der „Moulin du Saut“ welche sehr sehenswert ist. Danach haben wir in der Nähe die Trockenhöhle  „Refuge du Canon“ gefunden.

Tag 11. „Ressel“ Erneut habe ich den Nordgang gemacht und die anderen sind im vorderen Teil getaucht.

Tag 12. Erneut Ressel

Tag 13. De Ladys sind in die „Marchepied“ und ich und Rico sind in die „Trou del Monsieur“ welche sehr vielversprechend angefangen hat aber leider sehr kurz war.

Tag 14. „Cregols“ meine Liebingshöhle. Etwas aufwand den zweiten Siphon zu erreichen aber es lohnt sich wirklich.

Tag 15. Pause da alle erschöpft vom vorherigen Tag waren. Zeit genug um alle Flaschen zu füllen.

Tag 16. Da die „Landenouse“ endlich wieder betaucht werden darf haben wir einen schönen Tauchgang in dieser Höhle gemacht. Die neue Treppe ist hervorragend geworden.

Tag 17. Pause

Tag 18. Ein weiteres Highlight von diesen Ferien die „Fontaine de la Pescalerie“. Unsere französischen Freunde haben uns eingeladen in dieser auf Privatgrundstück gelegenen Höhle zu tauchen. Die einzige Höhle die ich kenne im Lot in der unter Wasser Stalaktiten zu sehen sind. Der Trockenbereich nach dem ersten Siphon ist einfach grossartig. Nächstes Jahr steht der zweite Siphon auf dem Plan.

Tag 19. Erneut die „Saint Georges“. Leider war die Sicht ziemlich übel. Nach dem Tauchgang sind wir in unsere Nassanzüge geschlüpft und haben die schon oft bewunderte Grotte oberhalb des Quelltopfes in Augenschein genommen. Mit Leiter und Helm bewaffnet haben wir dies auch gemacht. Leider stellte sich heraus dass der Gang nach ca. 10m zu ist.

Tag 19. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Nachdem wir unsere Freunde verabschiedet haben die Arbeitsbedingt einen Tag früher nach Hause fuhren, haben wir schweres Herzens alles in den Anhänger gepackt um am nächsten Tag früh Heim zu fahren.