Grottes du Trésor 30.6-1.7.18

Da das Wetter gepasst hat, sind Conny und ich am Samstag 30.6.18 in die Region Doubs (F) gefahren. Der Plan wäre gewesen am Samstag in der nahe gelegenen „Pont du Diable“ und am Sonntag in der Trésor zu tauchen. Da unser Hänger bereits am Freitag fertig geladen war konnten wir etwas ausschlafen und sind erst so gegen 10.00 von Zuhause losgefahren. Nach Grenzüberquerung mussten wir zuerst noch für das Abend- und Morgenessen einkaufen. Als wir danach an der „Pont du Diable“ ankamen, mussten wir feststellen dass die Sicht nur etwa 1m betrug. Zuwenig Sicht dass es Spass machen könnte. Planänderung! Ab zur Trésor. Nach kurzer Besichtigung stellten wir fest dass die Sichtweite ziemlich gut war. So haben wir beschlossen das Equipment für den Tauchgang nach hinten zu befördern aber erst am Sonntag zu tauchen, schön easy. Der Materialtransport ist nicht gerade bequem. Zuerst muss man die Flaschen und das ganze Gerödel einen Hang im Wald hinaufschleppen. Wenn das Höhlenportal erreicht ist, muss man mit dem Material wieder über einen Schuttkegel hinunter. Das Eingangsportal der Trésor ist einfach fantastisch! Beeindruckend was das Wasser da über Jahrtausende geschaffen hat ist auch für Nichthöhlentaucher sehenswert. Wenn dann das Ende des Schuttkegels erreicht ist geht es mehr oder weniger geradeaus bis zum temporären Wasseraustritt welcher normalerweise trocken ist und auch war. Die Lufttemperatur ging merklich zurück je tiefer man in die Höhle kam was an diesem heissen Sommertag sehr angenehm war. Danach kommt der etwas unangenehmere Teil. Auf allen Vieren muss man eine Strecke von ca. 30m überwinden. Zum Glück habe ich mal einen Schlitten gebaut der aus einem halbierten Kunststofffass und verschiedenen Zurrfixgurten besteht. Mit dem „Schlitten“  konnten wir unser Material ganz ohne grosse Anstrengung nach hinten befördern bis dorthin wo wir wieder gebückt stehen konnten. Der Rest war ein Kinderspiel. Flaschen, Harness mit Flossen nach hinten tragen und für den nächsten Tag deponieren. Anschliessendes Abendessen vom Grill abgerundet mit einem französischen Rotwein. Nach einer geruhsamen Nacht auf den Feldbetten unter dem Sternenhimmel gab es Morgenessen. Frisch gestärkt haben wir uns dann ausgerüstet und begaben uns in die Trésor. Wie erwartet war die Sicht recht gut wie die Fotos zeigen ca. 7-10m.